Kirche im SWR: vom Saulus zum Paulus – Christinnen und Christen soll man an ihren Taten erkennen

   was sagen die heutigen „christlichen“ Kirchen zum rechtlichen Trick der Versklavung !?

Dazu soll Ra Jens C o n r a d mal mit Pfarrer Webler und Pfarrer Ried sprechen, die gehen mir ja voll aufn Sack…, wenn man das so sagen kann….

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https://www.kirche-im-swr.de/beitraege/?sendung=4

Auszug:

Saulus ist ein gläubiger Jude. Er kennt die Weisungen Gottes und die meisten jüdischen Gesetze. Er verfolgt Christen und Christinnen, denn er ist davon überzeugt, dass sie einer Sekte angehören und sich in ihrem Glauben irren. So steht es in der Bibel.

Aber dann verändert sich alles. Saulus stürzt vom Pferd und hat eine Vision: ein Fremder erscheint ihm und erzählt ihm von Jesus Christus und seinen Worten und Taten. Und genau in dem Moment weiß Saulus: Hier passiert was Besonderes. Die Energie, die er spürt, haut ihn um und verändert sein Leben für immer. Er ändert sogar seinen Namen: aus Saulus wird Paulus.

Von da an ist Paulus der wichtigste Prediger für die Sache von Jesus Christus. Er besucht viele Regionen in Südeuropa und Kleinasien. Er begegnet Menschen in Städten und auf dem Land und gründet Gemeinden. Dabei ist ihm eines immer besonders wichtig: Er ermahnt die Menschen und sagt: Christinnen und Christen soll man an ihren Taten erkennen. Sie sollen sich gegenseitig unterstützen und anderen gegenüber respektvoll sein: „Liebe Gott und deinen Nächsten wie dich selbst!“ Dieses höchste Gebot von Jesus nimmt er ernst.

Dafür ist Paulus sogar ins Gefängnis gegangen. Die Römer haben ihn eingesperrt.
Und obwohl er selbst Gewalt erlebt, hält Paulus daran fest: „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde es durch das Gute!“  (Römer 12,21) Das schreibt er in einem seiner Briefe. Und hat dabei seine eigene Geschichte vor Augen.

Früher ist er derjenige gewesen, der grausam gehandelt hat. Im Gefängnis hat er Zeit, sich an sein früheres Ich zu erinnern und zu begreifen, wie sehr er sich damals geirrt hat. Gleichzeitig ist er dankbar, dass er die Chance bekommen hat, sich zu ändern. Er hat eingesehen: Nächstenliebe ist der bessere Weg und führt zu einem guten Leben für alle.

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