passend zum „Totensonntag“: Lakomy-Witwe redet jeden Tag mit Ihrem Mann und schimpft manchmal am Grab mit Ihm

 

Berlin/Cottbus – Die „Traumzauberbaum“-Autorin Monika Ehrhardt-Lakomy (74) schimpft beim Besuch am Grab ihres Mannes in Berlin-Pankow manchmal mit dem Komponisten.

Monika Ehrhardt-Lakomy (74) stellt eine Rose ans Grab ihres Mannes Reinhard Lakomy (†67).
Monika Ehrhardt-Lakomy (74) stellt eine Rose ans Grab ihres Mannes Reinhard Lakomy (†67).  © Annette Riedl/dpa

Es gehe dann um seine Unordnung im Archiv, weil sie nicht finden könne, was sie dringend suche, erzählte die Künstlerin der Deutschen Presse-Agentur. Kaum sei sie dann wieder daheim, werde sie fündig.

Reinhard Lakomy war im März 2013 im Alter von 67 Jahren nach einer Krebserkrankung gestorben. Der gebürtige Magdeburger war einer der prominentesten und vielseitigsten Musiker der DDR.

Für sein bekanntestes Werk, die Kinder-Schallplatte „Der Traumzauberbaum“, lieferte er die Kompositionen, seine Frau Monika schrieb die Texte.

„Ich rede mit ihm jeden Tag und bin nicht traurig dabei, sondern eher froh und dankbar, dass ich mit so einem verrückten Kerl 35 Jahre gelebt habe“, sagte die Witwe des Komponisten.

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